Informationen und Richtlinien betreffend Coronavirus

Das DAW trägt den ab 19.10. geltenden verschärften Richtlinien der Universitätsleitung Rechnung und ändert das Betriebskonzept ab sofort wie folgt (das ausführliche Betriebskonzept wird nach der Überarbeitung hier veröffentlicht):

Maskentragpflicht auch im Unterricht

  • In allen öffentlich zugänglichen Räumen muss immer eine Maske getragen werden. Die Maskentragpflicht gilt per sofort auch während des Unterrichts. Essen und Trinken während den Lehrveranstaltungen sind untersagt. 
  • Die Dozierenden müssen wenn immer möglich mit einer Maske unterrichten und Mikrofone verwenden.
  • Die Maske darf in den Cafeterien, der Mensen und den öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten der Universität Basel nur abgenommen werden, wenn Essen und Getränke sitzend konsumiert werden.

Arbeiten an der Universität

  • Ab sofort gilt für alle Universitätsangehörigen, wenn immer möglich im Homeoffice zu arbeiten!
  • In allen Arbeitsräumen gilt ab zwei Personen eine generelle Maskenpflicht. Die Abstandsregel von 1,5 Metern ist auch mit Maske weiterhin einzuhalten.
  • Die experimentelle Forschung wird nicht eingeschränkt und soll im Rahmen der aktuellen Schutzkonzepte weitergeführt werden.
  • Physische Sitzungen sind unabhängig von der Personenzahl nur noch mit Masken erlaubt.
  • Apéros in den Räumen der Universität Basel bleiben weiterhin verboten.

 


Liebe zum geschriebenen Wort

Die Griechische Philologie bzw. Gräzistik ist eine Wissenschaft mit einer 2500-jährigen Tradition, welche die literarischen Werke der antiken Griechen zu ihrem Gegenstand hat. Zur antiken griechischen Literatur gehörten bedeutende Texte unterschiedlicher Gattungen vom 8. Jahrhundert v.Chr. bis ins 5. Jahrhundert n.Chr.

Von diesen üben zahlreiche eine grosse Wirkung über die Jahrhunderte hinweg bis heute aus: die Epen des Homer, des "ersten Dichters des Abendlandes" (8./7. Jh. v.Chr.), die Lehrdichtung des Hesiod (7. Jh. v.Chr.), die frühgriechische Lyrik, etwa der berühmten Dichterin Sappho oder des Archilochos (7./6. Jh. v.Chr.), das attische Drama mit den drei grossen Tragikern Aischylos, Sophokles und Euripides und dem Komiker Aristophanes, die Historiographie des Herodot und Thukydides (5. Jh. v.Chr.), die Rhetorik des Demosthenes und Lysias (4. Jh. v.Chr.) sowie die Philosophie der Vorsokratiker (6./5. Jh. v.Chr.), von Platon und Aristoteles (4. Jh. v.Chr.). Neben der archaischen und klassischen Periode rückt zunehmend auch die Literatur des Hellenismus (z.B. die Bukolik des Theokrit, die Dichtung des Kallimachos und das Epigramm), der Kaiserzeit (z.B. die Biographien des Plutarch, die gesellschaftskritischen Schriften von Lukian, nicht zu vergessen der griechische Liebesroman) und der Spätantike (mit den zahlreichen christlichen Schriftstellern) ins Zentrum des Interesses. Dazu kommen das spätere wissenschaftliche Fachschrifttum und Gebrauchstexte. Neufunde liefert laufend die Papyrologie.

All diese Texte konserviert, tradiert, analysiert, und interpretiert die Griechische Philologie mithilfe von literatur-, sprach- und kulturwissenschaftlichen Methoden. Im Verbund mit den Altertumswissenschaften kann sie so, die eigentlich fremde griechische Antike als "Prüfstein" nehmend, zu einem erweiterten gegenwärtigen Welt- und Selbstverständnis verhelfen.

Departement Altertumswissenschaften
Gräzistik
Petersgraben 51
4051 Basel
Schweiz

Tel: +41 61 207 27 72