Die enge Verknüpfung der Gräzistik mit den anderen altertumswissenschafltichen Disziplinen der Universität Basel ermöglicht es den Studierenden, sich im BA-Grundstudium zunächst ein breit abgestütztes Basiswissen zu erwerben. Im Aufbaustudium mit dem Schwerpunkt Gräzisitik werden umfassende Grundlagen des Faches in inhaltlichen wie auch methodischen Belangen vermittelt. Gelehrt wird das Fach in Vorlesungen, wo die Hauptgebiete der Literaturgeschichte behaldelt werden, in (Pro-) Seminaren, wo wissenschaftliches Arbeiten an den Texten geübt wird, sowie in Spezialübungen, etwa zur Metrik, Epigraphik und Papyrologie, und in Kolloquien, Lektüre- und Sprachübungen. Hin und wieder finden Exkursionen nach Unteritalien oder Griechenland statt.

Ziel ist die Beherrschung der Sprache, die Gewandtheit in der Interpretation, die Kenntnis der griechischen antiken Kultur mitsamt ihrer modernen Rezeption und nicht zuletzt die Fähigkeit, sich durch die Vertrautheit mit dem Griechischen als dem "nächsten Fremden" in den heutigen Diskursen wie Literatur, Theater, Philosophie, Politik und Bildende Kunst neu orientieren zu können.

Neben den traditionellen Lehrberufen an Gymnasium und Universität sowie in Anstellungen in Wissenschaftsprojekten befähigt das Studium der Griechischen Philologie dementsprechend zu denselben Berufen wie andere geisteswissenschaftliche Studien, z.B. im Journalismus und Verlagswesen, oder zu anderen kultur- und textorientierten Tätigkeiten (Bibliotheken, Archive, Kulturmanagement, Theater, Museen, Privatwirtschaft und Consulting).